Struktur-App für Erwachsene mit ADHS

FokusKompass ADHS

ADHS verstehen. Alltag strukturieren. Gut vorbereitet in Behandlungsgespräche gehen.

Kurze Wissenskarten, alltagsnahe Skills, Fokusmodus, Medikationsdokumentation, Arztbericht und Krisenmodus: leitlinienorientiert, verständlich und ohne Druck.

  • Top 3
  • Fokusmodus
  • Medikationstagebuch
  • Bericht

Nächster Schritt

Pilotphase, Pitch und Wissenschaftliche Studie klar getrennt.

Die Website bewirbt das App-Konzept, ohne fertige Wirksamkeit, DiGA-Status oder medizinische Entscheidungen zu versprechen. Wer Interesse hat, kann Material anfragen, eine Pilotphase vormerken oder die Studien- und Teilnahmeinformation lesen.

ADHS verstehen

ADHS ist mehr als Ablenkbarkeit.

ADHS betrifft Aufmerksamkeit, Impulssteuerung, Aktivierung, innere Unruhe und die Fähigkeit, Verhalten im Alltag zu steuern. Die Symptome müssen über das alters- und entwicklungsübliche Maß hinausgehen, in mehreren Lebensbereichen auftreten und zu spürbaren Einschränkungen führen. FokusKompass unterstützt dich dabei, ADHS besser zu verstehen.

Visual Was ist ADHS mit Aufmerksamkeit, Impulsen, innerer Steuerung und Auswirkungen im Alltag

Was ist ADHS?

ADHS ist eine neuroentwicklungsbezogene Störung. Entscheidend ist nicht nur, ob Symptome vorhanden sind, sondern ob sie Alltag, Arbeit, Studium oder Beziehungen spürbar beeinträchtigen.

Symptome von ADHS

Typisch sind Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Impulsen, Aktivierung, innerer Unruhe und Selbststeuerung. Die Ausprägung kann je nach Lebensphase sehr unterschiedlich wirken.

Erscheinungsbilder

DSM-5 unterscheidet vorwiegend unaufmerksame, vorwiegend hyperaktiv-impulsive und kombinierte Erscheinungsbilder. Die Einordnung gehört in eine qualifizierte Diagnostik.

ADHS bei Erwachsenen

Bei Erwachsenen ist Hyperaktivität oft weniger sichtbar. Viele beschreiben eher innere Unruhe, Aufschieben, Zeitprobleme, emotionale Überforderung oder Chaos im Kopf.

Visual Symptome von ADHS mit Unaufmerksamkeit, Impulsivität und innerer Unruhe
Visual ADHS bei Erwachsenen mit Zeitproblemen, Aufschieben, Organisation und emotionaler Überforderung

Fragen zu ADHS

Was ist ADHS?

ADHS ist eine neuroentwicklungsbezogene Störung, die meist in der Kindheit beginnt und bei vielen Menschen bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt. Typisch sind Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Impulsen, Aktivierung, innerer Unruhe und Selbststeuerung. Entscheidend ist, ob die Symptome den Alltag spürbar beeinträchtigen.

Welche Symptome gehören zu ADHS?

Typische Bereiche sind Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität beziehungsweise innere Unruhe und Impulsivität. Dazu können Ablenkbarkeit, Vergessen, Organisationsprobleme, Getriebenheit, Ungeduld, vorschnelles Handeln, Aufschieben, emotionale Überforderung und Probleme mit Zeitgefühl gehören.

Gibt es verschiedene ADHS-Erscheinungsbilder?

Ja. Nach DSM-5 werden ein vorwiegend unaufmerksames, ein vorwiegend hyperaktiv-impulsives und ein kombiniertes Erscheinungsbild unterschieden. Die deutsche Versorgung kodiert aktuell häufig nach ICD-10-GM; ICD-11 übernimmt eine Dreiteilung der Präsentationen.

Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine medizinische Abklärung. Wenn ADHS vermutet wird, sollte eine qualifizierte Diagnostik erfolgen.

Visual zur ADHS-Diagnostik mit Gespräch, Symptomen, Alltag, Verlauf, Fragebogen und Differenzialdiagnose

Diagnostik

Eine ADHS-Diagnose ist mehr als ein Online-Test.

Eine fachliche Diagnostik umfasst ein strukturiertes klinisches Gespräch, aktuelle Symptome, Einschränkungen im Alltag, Entwicklungsgeschichte, mögliche Begleiterkrankungen, körperliche Aspekte und bei Bedarf ergänzende Fragebögen. Fragebögen können Hinweise geben, ersetzen aber keine Diagnose.

Fachdiagnostik

Im Mittelpunkt stehen klinisches Gespräch, Alltagseinschränkungen, Lebensbereiche und eine fachliche Gesamtbeurteilung.

Tests und Fragebögen

Fragebögen strukturieren Hinweise. Neuropsychologische Tests können ergänzen, ADHS aber nicht allein bestätigen oder ausschließen.

Differenzialdiagnosen

Ähnliche Symptome können auch andere psychische oder körperliche Ursachen haben. Deshalb braucht es sorgfältige Abgrenzung.

Terminpaket

FokusKompass kann Beschwerden, Beispiele aus dem Alltag, Schlaf, Medikation, Nebenwirkungen, offene Fragen und vorhandene Dokumente bündeln.

Fremdanamnese im Pilot

Bezugspersonen könnten ergänzende Einschätzungen beitragen, sofern Nutzer:innen das aktiv freigeben.

Freigabe an Fachkraft

Fachkräfte sollen nur die Bereiche sehen, die Nutzer:innen aktiv freigeben. Die fachliche Bewertung bleibt bei der qualifizierten Fachperson.

Visual zu mehreren Bausteinen einer ADHS-Diagnostik

Fragen zur Diagnostik

Wann sollte ADHS abgeklärt werden?

Eine Abklärung ist sinnvoll, wenn Konzentrationsprobleme, innere Unruhe oder Impulsivität wiederholt auftreten und Schule, Studium, Beruf, Beziehungen oder Alltag beeinträchtigen. Eine fachliche Einschätzung ist besonders wichtig, wenn Belastung oder Funktionsprobleme deutlich werden.

Wer darf ADHS diagnostizieren?

Bei Erwachsenen sollte die Abklärung durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen erfolgen, zum Beispiel Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie, Psychosomatische Medizin oder Nervenheilkunde sowie ärztliche oder psychologische Psychotherapeut:innen mit entsprechender Qualifikation.

Wie läuft eine ADHS-Diagnostik ab?

Geprüft werden aktuelle Symptome, Einschränkungen im Alltag, Auftreten in mehreren Lebensbereichen, Entwicklungsgeschichte, Ressourcen und Belastungen, mögliche Begleiterkrankungen, Differenzialdiagnosen, ergänzende Fragebögen sowie körperliche oder neurologische Aspekte. Am Ende steht eine fachliche Gesamtbeurteilung.

Reicht ein ADHS-Test in der App?

Nein. Ein digitaler Test kann eine erste Selbsteinschätzung unterstützen und Hinweise für ein Gespräch liefern. Er ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnostik.

Welche Rolle spielen Fragebögen?

Fragebögen können ergänzend eingesetzt werden, etwa zur Häufigkeit oder Intensität von Symptomen. Sie sollten nicht isoliert betrachtet werden. Das klinische Gespräch bleibt zentral.

Was muss von ADHS abgegrenzt werden?

ADHS-ähnliche Symptome können auch bei Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Substanzkonsumstörungen, Tic-Störungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Hör- oder Sehproblemen und weiteren Ursachen auftreten. Deshalb ist Differenzialdiagnostik wichtig.

ADHS-Therapie mit FokusKompass

Wie ADHS behandelt wird, ist individuell.

ADHS-Behandlung ist häufig multimodal. Sie kann Psychoedukation, psychosoziale oder psychotherapeutische Interventionen, Medikamente und ergänzende Maßnahmen kombinieren. Entscheidend sind Schweregrad, Alltagseinschränkungen, Begleiterkrankungen, persönliche Ziele und Präferenzen.

Visual zu Psychoedukation und Skills mit alltagsnahen Übungen

Psychoedukation und Skills

ADHS-Behandlung kann Wissen, Strategien und alltagsnahe Übungen enthalten. FokusKompass bildet Inhalte kurz, wiederholbar und handlungsnah ab.

Therapieziele begleiten

Ziele, Hausaufgaben, Routinen, Skills, Stimmung, schwierige Situationen und offene Fragen können zwischen Terminen festgehalten werden.

Medikation beobachten

Wenn Medikation relevant ist, unterstützt die App eine geordnete Dokumentation von Einnahmen, Wirkungseindruck und Nebenwirkungen. Sie gibt keine Dosierungsempfehlung.

Diagnostik und Gespräche vorbereiten

Berichte, Fragenlisten, Dokumente, Fremdanamnese-Freigaben und Verlaufsgrafiken können helfen, Termine strukturierter vorzubereiten.

Skills-Reiter

Ein Skill. Ein Moment. Ein nächster Schritt. Skills sind konkrete Alltagstechniken: kleine Schritte, Reizreduktion, Fokus starten, Pausen planen, Zeit sichtbar machen und Routinen aufbauen.

Sitzungen vorbereiten

Vor Terminen können schwierige Situationen, hilfreiche Strategien, offene Fragen und wiederkehrende Muster geordnet werden.

Fragen zur Behandlung

Was bedeutet multimodale ADHS-Behandlung?

Multimodal bedeutet, dass mehrere Bausteine kombiniert werden können: Wissen, Skills, Psychotherapie, Medikamente, Alltagshilfen, Bewegung, Schlafmanagement und Unterstützung im Umfeld. Die Planung sollte individuell erfolgen.

Wird ADHS immer mit Medikamenten behandelt?

Nein. Die Behandlung richtet sich unter anderem nach Schweregrad, Alltagseinschränkung, Begleiterkrankungen und Präferenzen. Psychoedukation ist ein wichtiger Ausgangspunkt; psychosoziale Interventionen und Pharmakotherapie können je nach Situation einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.

Was ist Psychoedukation?

Psychoedukation bedeutet, ADHS zu verstehen und besser einordnen zu können: Symptome, Behandlungsoptionen, Alltagshürden, Stärken und Selbstmanagement. Sie unterstützt informierte Entscheidungen.

Was sind Skills?

Skills sind konkrete Fertigkeiten für den Alltag. Dazu gehören Aufgaben verkleinern, Reize reduzieren, Fokus starten, Pausen planen, Impulse stoppen, Gefühle benennen, Zeit sichtbar machen, Routinen aufbauen, Arzttermine vorbereiten und Krisenpläne nutzen.

Was bedeutet Psychotherapie bei ADHS?

Psychotherapeutische und psychosoziale Interventionen können helfen, Verhaltensmuster, Gedanken, Emotionen und Alltagsstrategien gezielt zu bearbeiten. Bei Erwachsenen werden unter anderem kognitiv-verhaltenstherapeutische und psychosoziale Ansätze diskutiert.

Welche Rolle können digitale Interventionen spielen?

Digitale Interventionen können ergänzend eingesetzt werden, wenn Nutzen, Sicherheit und Bedienbarkeit gut geprüft sind. FokusKompass wird deshalb als Struktur-, Wissens-, Dokumentations- und Selbstmanagement-App positioniert, nicht als Ersatz für Diagnostik oder Behandlung.

Psychotherapie mit FokusKompass

FokusKompass ersetzt keine Psychotherapie. Es macht Inhalte alltagsnäher verfügbar.

Die App kann helfen, psychoedukative Inhalte kurz zu wiederholen, Skills im Alltag zu üben, Symptome zu beobachten, Nebenwirkungen freiwillig zu dokumentieren und wichtige Punkte für Behandlungsgespräche vorzubereiten.

Visual zur Begleitung von Psychotherapie mit Zielen, Skills, Stimmung und offenen Fragen
Übungen und Skills zwischen Terminen festhalten
Ziele in kleine, konkrete Schritte zerlegen
Schwierige Situationen und Fragen sammeln
Verlauf, Stimmung, Schlaf und Rebound-Muster sortieren

Fragen zu Psychotherapie und FokusKompass

Wie unterstützt FokusKompass eine Psychotherapie?

FokusKompass kann zwischen Terminen helfen: Übungen festhalten, Ziele in kleine Schritte zerlegen, Skills wiederholen, schwierige Situationen dokumentieren, Schlaf, Stimmung, Nebenwirkungen und Rebound-Muster beobachten sowie Fragen für den nächsten Termin sammeln.

Was macht FokusKompass nicht?

FokusKompass stellt keine Diagnose, ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, gibt keine Dosierungsempfehlungen, entscheidet nicht über Medikamente und ist keine Notfallversorgung.

Wie ist FokusKompass leitliniennah aufgebaut?

Die Inhalte orientieren sich an leitliniennahen Bausteinen wie Psychoedukation, Selbstmanagement und psychosozialen Strategien. Innovative Funktionen wie KI-Micro-Stepping oder Kontext-Coach müssen in Pilot- und Wirksamkeitsstudien geprüft werden, bevor starke Wirksamkeitsaussagen möglich wären.

Die Bausteine von FokusKompass

Die App spiegelt den Alltag in klaren Modulen.

Jede Funktion ist auf einen konkreten Moment ausgelegt: starten, sortieren, fokussieren, dokumentieren oder ein Gespräch vorbereiten.

Wissen und Psychoedukation

Kurze, fachlich prüfbare Inhalte helfen, ADHS besser zu verstehen und direkt in alltagsnahe Skills zu übersetzen.

Tagesstruktur und Top 3

Dashboard, Tagesfokus, Energie-Check-in, Reizlast und Zeitdruck werden gebündelt, damit nicht alles gleichzeitig sichtbar ist.

Routinen und Übergänge

Morgen-, Abend-, Lern-, Medikamenten- und Arbeitsroutinen sowie Start-, Wechsel- und Wiederanfangshilfen geben Orientierung.

Fokusmodus

Fokuszeiten, Pausenempfehlungen, Aufgabenverkleinerung und Gedankenparkplatz helfen, eine Aufgabe bewusst zu starten.

Medikation freiwillig dokumentieren

Einnahmen, Wirkungseindruck, Nebenwirkungen und Beobachtungen können festgehalten werden. Die App gibt keine Dosierungsempfehlung.

Verlauf und Muster sichtbar machen

Tageschecks, Stimmung, Schlaf, Belastung, Symptome und Gedanken können als Gesprächsgrundlage dokumentiert werden.

Diagnostik- und Terminpaket

Beschwerden, Alltagsschwierigkeiten, offene Fragen, Dokumente und Verlauf können für Gespräche mit Fachpersonen vorbereitet werden.

Freigaben und Fachkraftzugang

Im Pilot sollen Fachkräfte nur Zugriff auf aktiv freigegebene Bereiche erhalten. Freigaben sollen zweckbezogen und widerrufbar sein.

Neustart nach Pausen

Wenn die App länger nicht genutzt wurde, beginnt sie ohne Nachholdruck wieder beim nächsten Schritt.

Krisenmodus mit klaren Grenzen

Der Bereich bündelt ruhige Sofortschritte, Vertrauenskontakte und Notfallhinweise, ersetzt aber keine professionelle Hilfe.

Zielgruppe und Zweck

Für Erwachsene, die mehr Struktur und bessere Gesprächsvorbereitung brauchen.

Gedacht für Erwachsene mit ADHS, ADHS-Verdacht, laufender Diagnostik oder Behandlung.
Unterstützt Selbstmanagement, Alltagsstruktur, Dokumentation und Vorbereitung von Gesprächen mit Fachpersonen.
Optional auch für Fachkräfte im Pilot: nur mit aktiv freigegebenen Datenbereichen und klarer Rollentrennung.

Special Funktionen

Mehr als eine To-do-Liste.

ADHS ist nicht nur ein Organisationsproblem. FokusKompass soll nicht noch eine starre Liste sein, sondern den Moment erkennen: blockiert, fokussiert, überreizt oder im Wiedereinstieg. Einige Funktionen sind MVP-Bausteine, andere als Pilot- oder Opt-in-Funktionen vorgesehen.

KI-Innovationen ansehen
Reibungsradar für Überforderung, Startprobleme und Übergänge
Übergangs-Assistent für Starten, Wechseln, Losgehen oder Wiederanfangen
Fokusmodus mit Timer, Pausen und Gedankenparkplatz
Entscheidungs-Parkplatz für impulsive Entscheidungen
Dopa-Menü mit kurzen Aktivierungsimpulsen
Kontext-Coach und Widgets als geplante Opt-in-Funktionen
Wiedereinstieg ohne Streak-Druck nach Nutzungspausen

KI-Innovationen

Nicht noch eine Liste. Ein System, das sich dem Zustand anpasst.

Der stärkste Pitch ist nicht, ADHS besser zu verwalten. Der stärkste Pitch ist, weniger exekutive Leistung vom Nutzer zu verlangen. FokusKompass soll deshalb langfristig drei Innovationsrichtungen prüfen: eine adaptive Oberfläche, einen aktiven Body-Double-Companion und eine vorsichtige Musterbeobachtung rund um Energie und Rebound.

Wichtig: Diese Funktionen sind Konzept- und Pilotideen. Sie sind keine Diagnose, keine Therapieentscheidung, keine Medikamentenoptimierung und keine Notfallversorgung.

FokusKompass Begleiter als visuelle Orientierung fuer KI-gestuetzte Alltagsunterstuetzung
01

Arbeitstitel: Dopamin-dynamisches Interface

Zustandsadaptives UI

FokusKompass soll ADHS nicht als reines Organisationsproblem behandeln. Die Oberfläche könnte sich an freiwilligen Check-ins orientieren und je nach Zustand weniger oder mehr Struktur zeigen.

Funktions-Szenario

Bei Blockade bleibt nur ein sehr kleiner Start sichtbar: eine Sache, zwei Minuten, ein Button. Im Fokusmodus wird daraus ein reizarmes Tunnel-Dashboard ohne unnötige Menüs.

Status und Grenze

Konzept für Pilotphase. Die App misst kein Dopamin und trifft keine medizinische Zustandsdiagnose.

Check-inReizreduktionExecutive Function
02

Co-Working statt einsamer Aufgabenliste

Interaktiver Body-Double-Copilot

Der gewählte Begleiter könnte während einer Fokusphase sichtbar mitarbeiten: lesen, sortieren, tippen, warten und bei Bedarf einen nächsten Mini-Schritt anbieten.

Funktions-Szenario

Wenn Nutzer:innen den Faden verlieren, reagiert der Companion nicht mit Druck, sondern mit Orientierung: Wo waren wir, was ist der kleinste nächste Schritt, was kann kurz geparkt werden?

Status und Grenze

Geplante KI-Funktion. Sprach- und Mikrofonfunktionen wären nur Opt-in und brauchen Datenschutz- und Sicherheitsprüfung.

Body DoublingCompanionFokusmodus
03

Muster erkennen, nicht Therapie steuern

Rebound- und Energie-Sensing

Wenn Nutzer:innen es ausdrücklich erlauben, könnten Einnahmezeiten, Selbstberichte und später optionale Wearable-Signale zusammen betrachtet werden, um wiederkehrende Energie- oder Rebound-Muster sichtbarer zu machen.

Funktions-Szenario

Statt nur nachträglich Tagebuch zu sein, könnte FokusKompass frühzeitig eine sanfte Pause, Wasser, Reizreduktion oder Gesprächsvorbereitung vorschlagen.

Status und Grenze

Forschungs- und Pilotfunktion. Keine Dosierungsempfehlung, keine Medikamentenoptimierung und keine Notfalltriage.

Opt-inWearablesMusterbeobachtung

Innovationsprüfung

Innovativ ist die ADHS-spezifische Verbindung, nicht jedes Einzelteil für sich.

Body-Doubling, adaptive digitale Interventionen und Wearable-Forschung existieren bereits als einzelne Bausteine.
Stark wird der FokusKompass-Pitch durch die Kombination mit ADHS-gerechter Reizreduktion, Companion-System und Gesprächsvorbereitung.
Für öffentliche Kommunikation bleibt wichtig: erst Pilotphase, Datenschutzprüfung und Wirksamkeitsprüfung, dann belastbare Wirksamkeitsaussagen.

So funktioniert es

Ein roter Faden vom Tagesstart bis zum Gespräch.

FokusKompass soll nicht noch eine zusätzliche Aufgabenliste sein. Die App führt durch wenige, wiederkehrende Schritte und hält die wichtigsten Informationen zusammen.

  1. 1

    Ankommen

    Startscreen, Tageslage und nächste Orientierung öffnen.

  2. 2

    Sortieren

    Top 3, Termine, Routinen und kleine Schritte festlegen.

  3. 3

    Fokussieren

    Timer starten, Ablenkungen parken und Pausen einplanen.

  4. 4

    Dokumentieren

    Medikation, Wirkung, Nebenwirkungen und Verlauf festhalten.

  5. 5

    Vorbereiten

    Bericht, Fragenliste und Beobachtungen für Gespräche bündeln.

App-Screens

Die wichtigsten Funktionen im Überblick.

Die folgenden Screens zeigen die App-Bereiche ohne doppelte Motive: Startseite, Struktur, Fokus, Medikation, Bericht und Wiedereinstieg.

Startseite der FokusKompass ADHS App mit Tagesfokus, Termin, Medikation, Stimmung und Krisenmodus

Startseite

01Alles Wichtige zuerst

Die Startseite zeigt Tagesfokus, nächsten Termin, Medikationshinweis, Stimmung und Krisenmodus ohne lange Umwege.

  • Tagesfokus mit Fortschritt
  • nächster Termin im Blick
  • Stimmungs-Check-in
Strukturansicht der FokusKompass ADHS App mit Top-3-Prioritäten, Routine, Terminen und Pausen

Struktur

02Planen ohne Aufgabenflut

Die Strukturansicht begrenzt den Tag auf das Wesentliche: wenige Prioritäten, sichtbare Routinen und kurze Pausen.

  • Top-3-Prioritäten
  • Routinen und Termine
  • Wochenüberblick
Fokusmodus der App mit 25-Minuten-Timer, aktueller Aufgabe, Gedankenparkplatz und Fortschritt

Fokusmodus

03Eine Aufgabe bewusst starten

Der Fokusmodus gibt einer Arbeitsphase einen klaren Rahmen. Gedanken können geparkt werden, statt die Aufgabe zu unterbrechen.

  • Fokus-Timer
  • Gedankenparkplatz
  • Pausenhinweise
Medikationsansicht mit Einnahme, Wirkung, Nebenwirkungen und Verlauf

Medikation

04Beobachtungen geordnet erfassen

Nutzer:innen können Einnahmen, Wirkungseindruck, Wohlbefinden und Nebenwirkungen festhalten. Die App entscheidet nicht über Medikation.

  • Einnahmen dokumentieren
  • Wirkung und Befinden notieren
  • Nebenwirkungen festhalten
Arztbericht-Ansicht mit Symptomübersicht, Medikationsübersicht, Stimmungsverlauf und Berichtsbutton

Bericht

05Dein Verlauf, klar zusammengefasst.

Der Bericht bündelt Verlauf, Fragen und Beobachtungen. So kann FokusKompass die Vorbereitung auf Behandlungsgespräche erleichtern.

  • Verlauf zusammenfassen
  • Fragenliste vorbereiten
  • PDF-Export als Option
Neustart-Ansicht nach einer Pause mit Willkommenshinweis und Neu-starten-Button

Neustart

06Zurückkommen ohne Nachholdruck

Nach einer Nutzungspause zählt nicht, was verpasst wurde. Die App setzt den Fokus wieder auf den nächsten kleinen Schritt.

  • sanfter Wiedereinstieg
  • kein Nachholen alter Aufgaben
  • heute weiter machen

Planung im Detail

Aus einer Aufgabe wird ein machbarer Ablauf.

Unteraufgaben, Fortschritt und kurze Rückmeldungen machen sichtbar, was bereits geschafft ist und was als nächstes ansteht.

kleine Schritte statt großer Block
Termine und Erinnerungen an einem Ort
Pausen und Fokuszeiten bewusst planen
Detailansicht für Planung in kleinen SchrittenHinweis, dass die App auch ohne Medikation nutzbar ist

Das Team von FokusKompass

Wähle deinen Begleiter.

Sachlich, verspielt oder analytisch. Du entscheidest, welcher Stil dir im Alltag hilft.

Komp / Kompa

sachlich und ruhig

Komp und Kompa stehen für klare Struktur, kurze Hinweise, Bericht, Dokumentation und Safety Engine.

  • reduzierte Sprache
  • klare Schritte
  • ruhige Orientierung

Krisenmodus

Wenn es zu viel wird: erst Sicherheit, dann Struktur.

Der Krisenmodus bündelt beruhigende Schritte, Vertrauenskontakte und Notfallkontakte. Er ersetzt keine fachliche Einschätzung und keine Notfallversorgung.

Grüner Krisenmodus mit Atemübung, Reizlast senken und nächstem kleinen Schritt
Grün

Selbstmanagement

Ruhige Schritte wie Atmung, Reizlast senken und ein nächster kleiner Schritt.

Krisenmodus mit Gefühlsauswahl, Atemübung, Vertrauensperson und Notfallkontakten
Gelb

Rücksprache und Orientierung

Hinweise, um Belastung ernst zu nehmen und Unterstützung oder ein Gespräch vorzubereiten.

Roter Krisenmodus mit Soforthilfe, Notruf, Bereitschaftsdienst und Vertrauensperson
Rot

Notfallkontakte sichtbar

Wichtige Kontaktmöglichkeiten werden deutlich angezeigt, wenn sofortige Hilfe gebraucht wird.

Für Ärzt:innen und Therapeut:innen

Mehr Verlauf im Gespräch, ohne Entscheidungen an die App abzugeben.

FokusKompass soll Gespräche vorbereiten: Verlauf, Symptome, Wirkungseindruck, Nebenwirkungen, offene Fragen und relevante Alltagssituationen werden strukturierter verfügbar. Die fachliche Einordnung bleibt bei qualifizierten Behandelnden.

Visual zu Medikationsdokumentation, Wirkung, Nebenwirkungen und Gesprächsvorbereitung
Bericht und Verlauf für kurze Termine bündeln
Fragen und Beobachtungen aus dem Alltag sammeln
Kommunikation zwischen Terminen erleichtern
Keine Diagnose, keine Therapieentscheidung, keine Dosierung
FokusKompass Visual für Evidenz, Bericht und Datenschutz

Evidenz & DiGA-Pfad

Leitliniennah entwickeln, Nutzen prüfen, Grenzen offen benennen.

Die Inhalte orientieren sich an leitliniennahen Bausteinen wie Psychoedukation, Selbstmanagement und psychosozialen Strategien. FokusKompass sollte nicht behaupten, Behandlung zu ersetzen: Datenschutz, Nutzer:innentests und Wirksamkeitsprüfung müssen sauber getrennt und transparent umgesetzt werden.

Leitlinienorientierung

Psychoedukation, Selbstmanagement, Dokumentation und Gesprächsvorbereitung sind zentrale Bezugspunkte.

Studiendesign

Online-Befragung, Interviews, Usability-Tests und spätere Wirksamkeitsprüfung sollten getrennt betrachtet werden.

Datenschutz

Gesundheitsdaten brauchen eine geprüfte Produktumgebung, klare Einwilligungen und verständliche Lösch- und Exportmöglichkeiten.

Wirksamkeitsprüfung

Digitale Funktionen müssen geprüft werden, bevor belastbare Nutzen- oder Wirksamkeitsaussagen gemacht werden.

Pitch & Pilotphase

Transparent zeigen, was geplant ist und was noch geprüft wird.

FokusKompass wird als App-Konzept für Struktur, Wissen, Selbstmanagement und Gesprächsvorbereitung entwickelt. Vor Veröffentlichung produktiver Funktionen braucht es Tests, Datenschutzprüfung und eine klare Trennung von Konzept, Pilotphase und späterer Wirksamkeitsprüfung.

App in Entwicklung

Die Website zeigt das Produktkonzept und geplante Funktionen. Sie behauptet nicht, dass alle Funktionen bereits produktiv verfügbar sind.

Pilotphase geplant

Vor einem breiteren Einsatz sollen Verständlichkeit, Bedienbarkeit und Alltagstauglichkeit mit Nutzer:innen geprüft werden.

Wissenschaftliche Studie in Vorbereitung

Die Online-Befragung soll Bedarfe, Erwartungen und Nutzungssituationen erfassen. Sie ist kein Wirksamkeitsnachweis und keine medizinische Beratung.

Kein DiGA-Status

FokusKompass wird leitliniennah konzipiert. Eine DiGA-Prüfung oder Listung wäre ein späterer, separater Prozess.

Für die öffentliche Kommunikation gilt: FokusKompass unterstützt Verständnis, Struktur und Dokumentation. Diagnose, Behandlung, Medikation und Notfallversorgung bleiben bei qualifizierten Fachpersonen und bestehenden Hilfesystemen.

Wir sind für euch da

Mitmachen, informiert bleiben, zusammenarbeiten.

FokusKompass wird als Produktkonzept mit Nutzer:innenperspektive weiterentwickelt. Die Website zeigt, welche öffentlichen Angebote dafür vorgesehen sind und wo Unterstützung gesucht wird.

Zusammenarbeit

Gesucht werden Unterstützer:innen, Förderer, Entwickler:innen, Designer:innen, Psycholog:innen, Ärzt:innen und Menschen mit ADHS-Erfahrung.

Zusammenarbeit anfragen

Material zum Download

Geplant sind kompakte öffentliche Materialien zur App, zur wissenschaftlichen Studie und zur Gesprächsvorbereitung.

Material anfragen

FokusKompass testen?

Usability-Tests und Pilotphasen sollen prüfen, ob die App auch in belasteten Wochen bedienbar bleibt.

Pilotphase vormerken

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Updates sollen transparent erklären, welche Funktionen entstehen und welche Grenzen die App bewusst behält.

Updates anfragen

Studien-Seite

Die Studien-Seite erklärt Forschungsfrage, Studiendesign, Nutzen, Datenschutzgrenzen und später den Teilnahmelink.

Studien-Seite öffnen

Wissenschaftliche Studie

Wissenschaftliche Online-Befragung zur digitalen Unterstützung bei ADHS.

Die Online-Befragung erhebt Bedarfe, Nutzungserfahrungen, Akzeptanzbedingungen und Erwartungen an digitale Unterstützung bei ADHS im Erwachsenenalter. Der finale Teilnahmelink wird auf der Studien-Seite ergänzt. Die Befragung ist kein ADHS-Test, kein Wirksamkeitsnachweis und keine medizinische Beratung.

Visual zur wissenschaftlichen FokusKompass ADHS Befragung
explorativ und anonym geplantnichtinterventionelle Online-Querschnittsbefragung
ab 18 Jahrenfür Diagnose, Abklärung oder starken Verdacht
Teilnahmelink folgtspäter muss nur die finale Befragungs-URL ergänzt werden

Öffentliche Hinweise

Transparente Grenzen gehören zur App.

FokusKompass ist als Struktur- und Dokumentationshilfe gedacht. Fachliche Entscheidungen bleiben bei qualifizierten Fachpersonen und bei den Nutzer:innen selbst.

Die App ersetzt keine Diagnostik, Psychotherapie oder ärztliche Behandlung.

Die App gibt keine Dosierungs-, Therapie-, Medikations- oder Abrechnungsempfehlungen.

Fachkräfte sehen Daten nur nach aktiver Freigabe; Freigaben müssen kontrollierbar und widerrufbar bleiben.

Persönliche Gesundheitsdaten gehören nur in eine geprüfte Produktumgebung mit klaren Einwilligungen.

Bei akuter Gefahr oder dringendem Hilfebedarf gelten Notruf und professionelle Unterstützungsangebote.

FAQ

Häufige Fragen, kurze Antworten.

Die FAQ verbindet Aufklärung, Produktnutzen und medizinische Grenzen. Sie ist bewusst kurz gehalten, damit wichtige Punkte nicht in Marketingtext verschwinden.

Was ist ADHS?

ADHS betrifft Aufmerksamkeit, Impulse, Aktivierung, innere Unruhe und Selbststeuerung. Entscheidend ist die Beeinträchtigung im Alltag.

Welche Symptome sind typisch?

Ablenkbarkeit, Vergessen, Organisationsprobleme, innere Unruhe, Impulsivität, Aufschieben und Schwierigkeiten mit Zeitgefühl können dazugehören.

Wie zeigt sich ADHS bei Erwachsenen?

Oft weniger als sichtbares Zappeln, sondern eher als innere Unruhe, mentale Überlastung, Startprobleme, emotionale Schwankungen und Alltagschaos.

Welche ADHS-Erscheinungsbilder gibt es?

Vorwiegend unaufmerksam, vorwiegend hyperaktiv-impulsiv und kombiniert. Die genaue Einordnung gehört in die Diagnostik.

Wann sollte ADHS abgeklärt werden?

Wenn Symptome wiederholt auftreten und Alltag, Beruf, Studium, Schule oder Beziehungen beeinträchtigen.

Wer darf ADHS diagnostizieren?

Entsprechend qualifizierte ärztliche oder psychotherapeutische Fachpersonen.

Wie läuft eine ADHS-Diagnostik ab?

Über klinisches Gespräch, Symptomprüfung, Entwicklungsgeschichte, Lebensbereiche, Begleiterkrankungen, Differenzialdiagnosen und ergänzende Verfahren.

Kann ein Online-Test ADHS feststellen?

Nein. Online-Tests können Hinweise geben, aber keine Diagnose stellen.

Welche Rolle spielen Fragebögen?

Sie können ergänzen und strukturieren, ersetzen aber nicht die fachliche Gesamtbeurteilung.

Welche anderen Ursachen müssen ausgeschlossen werden?

Zum Beispiel Depression, Angst, Schlafstörungen, Substanzkonsum, Autismus-Spektrum, Schilddrüse, Hör- oder Sehprobleme und weitere Ursachen.

Wie wird ADHS behandelt?

Individuell und oft multimodal: mit Psychoedukation, psychosozialen oder psychotherapeutischen Interventionen, Medikamenten und Alltagshilfen.

Was bedeutet multimodale Behandlung?

Mehrere Bausteine werden passend zur Situation kombiniert.

Was ist Psychoedukation?

Verständliche Information über ADHS, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten, Stärken, Belastungen und Selbstmanagement.

Was sind Skills?

Konkrete Alltagstechniken, etwa kleine Schritte, Routinen, Fokusfenster, Pausen, Reizreduktion und Gesprächsvorbereitung.

Welche Rolle spielt Psychotherapie?

Sie kann helfen, Muster, Emotionen, Verhalten und Strategien gezielt zu bearbeiten.

Wann können Medikamente sinnvoll sein?

Das hängt von Schweregrad, Einschränkungen, Begleiterkrankungen und Präferenzen ab und gehört in die ärztliche Entscheidung.

Wie unterstützt FokusKompass im Alltag?

Durch Struktur, Top-3-Prioritäten, kleine Schritte, Fokusmodus, Skills, Verlauf und Erinnerungen.

Wie hilft der Arztbericht?

Er bündelt Beobachtungen, Verlauf und Fragen, damit Gespräche besser vorbereitet sind.

Was macht FokusKompass im Krisenmodus?

Er zeigt beruhigende Schritte, Vertrauenskontakte und Notfallhinweise. Er ersetzt keine Notfallversorgung.

Was kann FokusKompass nicht?

Keine Diagnose stellen, keine Therapie ersetzen, keine Medikamente dosieren, keine Notfälle behandeln und keine fachliche Entscheidung übernehmen.

Quellen und fachlicher Rahmen

Die Website benennt, woran sie sich orientiert.

Die Inhalte sind als öffentliche Aufklärung und Produktkommunikation formuliert. Sie ersetzen keine Leitlinie, keine Diagnostik und keine individuelle Beratung. Für Veröffentlichung, Studie und Produktbetrieb sollten die jeweils aktuellen Originalquellen regelmäßig geprüft werden.

FokusKompass ADHS

Eine App für Struktur, Fokus und bessere Vorbereitung.

Die Website zeigt öffentliche Funktionen aus dem Konzept: Tagesstruktur, Fokusfenster, freiwillige Dokumentation, Begleiter, Bericht, Krisenorientierung und wissenschaftliche Studie.