Was ist ADHS?
ADHS ist eine neuroentwicklungsbezogene Störung. Entscheidend ist nicht nur, ob Symptome vorhanden sind, sondern ob sie Alltag, Arbeit, Studium oder Beziehungen spürbar beeinträchtigen.

Struktur-App für Erwachsene mit ADHS
ADHS verstehen. Alltag strukturieren. Gut vorbereitet in Behandlungsgespräche gehen.
Kurze Wissenskarten, alltagsnahe Skills, Fokusmodus, Medikationsdokumentation, Arztbericht und Krisenmodus: leitlinienorientiert, verständlich und ohne Druck.
Nächster Schritt
Die Website bewirbt das App-Konzept, ohne fertige Wirksamkeit, DiGA-Status oder medizinische Entscheidungen zu versprechen. Wer Interesse hat, kann Material anfragen, eine Pilotphase vormerken oder die Studien- und Teilnahmeinformation lesen.
Interesse an Usability-Test oder Pilotphase melden. Bitte keine Gesundheitsdaten per E-Mail senden.
Interesse meldenForschungsfrage, Studiendesign, Nutzen, Transparenzhinweise und Teilnahmebedingungen werden auf einer eigenen Seite erklärt.
Info öffnenKompakte Unterlagen für Fachpersonen, Partner:innen oder Fördergespräche per E-Mail anfragen.
Material anfragenWebsite-Struktur
Die Seite trennt Aufklärung, Diagnostik, Behandlung, App-Funktionen, Fachpersonen, Evidenzpfad, Pilotphase und FAQ. So bleibt erkennbar, was Information ist, was Konzeptstatus hat und was FokusKompass konkret unterstützen kann.

ADHS verstehen, Alltag strukturieren und gut vorbereitet in Behandlungsgespräche gehen.
Symptome, Erscheinungsbilder, Alltag und ADHS bei Erwachsenen.
Fachdiagnostik, Fragebögen, Tests und Differenzialdiagnosen.
Psychoedukation, Skills, Psychotherapie, Medikation und multimodaler Ansatz.
Selbstmanagement, Fokusmodus, Medikationsmonitoring, Arztbericht und Krisenmodus.
Zustandsadaptive Oberfläche, Body-Double-Copilot und vorsichtige Musterbeobachtung.
Bericht, Verlauf, Gesprächsvorbereitung und Grenzen der App.
Leitlinienorientierung, Studiendesign, Datenschutz und Wirksamkeitsprüfung.
Was Konzept, Prototyp, wissenschaftliche Studie und spätere Prüfung bedeuten.
Unterstützer:innen, Förderer, Entwickler:innen und Fachpersonen für die nächste Phase.
Forschungsfrage, Studiendesign, Nutzen und Teilnahmelink der Online-Befragung.
Kurz, ehrlich und ohne Marketingnebel.
ADHS verstehen
ADHS betrifft Aufmerksamkeit, Impulssteuerung, Aktivierung, innere Unruhe und die Fähigkeit, Verhalten im Alltag zu steuern. Die Symptome müssen über das alters- und entwicklungsübliche Maß hinausgehen, in mehreren Lebensbereichen auftreten und zu spürbaren Einschränkungen führen. FokusKompass unterstützt dich dabei, ADHS besser zu verstehen.

ADHS ist eine neuroentwicklungsbezogene Störung. Entscheidend ist nicht nur, ob Symptome vorhanden sind, sondern ob sie Alltag, Arbeit, Studium oder Beziehungen spürbar beeinträchtigen.
Typisch sind Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Impulsen, Aktivierung, innerer Unruhe und Selbststeuerung. Die Ausprägung kann je nach Lebensphase sehr unterschiedlich wirken.
DSM-5 unterscheidet vorwiegend unaufmerksame, vorwiegend hyperaktiv-impulsive und kombinierte Erscheinungsbilder. Die Einordnung gehört in eine qualifizierte Diagnostik.
Bei Erwachsenen ist Hyperaktivität oft weniger sichtbar. Viele beschreiben eher innere Unruhe, Aufschieben, Zeitprobleme, emotionale Überforderung oder Chaos im Kopf.


ADHS ist eine neuroentwicklungsbezogene Störung, die meist in der Kindheit beginnt und bei vielen Menschen bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt. Typisch sind Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit, Impulsen, Aktivierung, innerer Unruhe und Selbststeuerung. Entscheidend ist, ob die Symptome den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Typische Bereiche sind Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität beziehungsweise innere Unruhe und Impulsivität. Dazu können Ablenkbarkeit, Vergessen, Organisationsprobleme, Getriebenheit, Ungeduld, vorschnelles Handeln, Aufschieben, emotionale Überforderung und Probleme mit Zeitgefühl gehören.
Ja. Nach DSM-5 werden ein vorwiegend unaufmerksames, ein vorwiegend hyperaktiv-impulsives und ein kombiniertes Erscheinungsbild unterschieden. Die deutsche Versorgung kodiert aktuell häufig nach ICD-10-GM; ICD-11 übernimmt eine Dreiteilung der Präsentationen.
Hinweis: Diese Informationen ersetzen keine medizinische Abklärung. Wenn ADHS vermutet wird, sollte eine qualifizierte Diagnostik erfolgen.

Diagnostik
Eine fachliche Diagnostik umfasst ein strukturiertes klinisches Gespräch, aktuelle Symptome, Einschränkungen im Alltag, Entwicklungsgeschichte, mögliche Begleiterkrankungen, körperliche Aspekte und bei Bedarf ergänzende Fragebögen. Fragebögen können Hinweise geben, ersetzen aber keine Diagnose.
Im Mittelpunkt stehen klinisches Gespräch, Alltagseinschränkungen, Lebensbereiche und eine fachliche Gesamtbeurteilung.
Fragebögen strukturieren Hinweise. Neuropsychologische Tests können ergänzen, ADHS aber nicht allein bestätigen oder ausschließen.
Ähnliche Symptome können auch andere psychische oder körperliche Ursachen haben. Deshalb braucht es sorgfältige Abgrenzung.
FokusKompass kann Beschwerden, Beispiele aus dem Alltag, Schlaf, Medikation, Nebenwirkungen, offene Fragen und vorhandene Dokumente bündeln.
Bezugspersonen könnten ergänzende Einschätzungen beitragen, sofern Nutzer:innen das aktiv freigeben.
Fachkräfte sollen nur die Bereiche sehen, die Nutzer:innen aktiv freigeben. Die fachliche Bewertung bleibt bei der qualifizierten Fachperson.

Eine Abklärung ist sinnvoll, wenn Konzentrationsprobleme, innere Unruhe oder Impulsivität wiederholt auftreten und Schule, Studium, Beruf, Beziehungen oder Alltag beeinträchtigen. Eine fachliche Einschätzung ist besonders wichtig, wenn Belastung oder Funktionsprobleme deutlich werden.
Bei Erwachsenen sollte die Abklärung durch entsprechend qualifizierte Fachpersonen erfolgen, zum Beispiel Fachärzt:innen für Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie, Psychosomatische Medizin oder Nervenheilkunde sowie ärztliche oder psychologische Psychotherapeut:innen mit entsprechender Qualifikation.
Geprüft werden aktuelle Symptome, Einschränkungen im Alltag, Auftreten in mehreren Lebensbereichen, Entwicklungsgeschichte, Ressourcen und Belastungen, mögliche Begleiterkrankungen, Differenzialdiagnosen, ergänzende Fragebögen sowie körperliche oder neurologische Aspekte. Am Ende steht eine fachliche Gesamtbeurteilung.
Nein. Ein digitaler Test kann eine erste Selbsteinschätzung unterstützen und Hinweise für ein Gespräch liefern. Er ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Diagnostik.
Fragebögen können ergänzend eingesetzt werden, etwa zur Häufigkeit oder Intensität von Symptomen. Sie sollten nicht isoliert betrachtet werden. Das klinische Gespräch bleibt zentral.
ADHS-ähnliche Symptome können auch bei Angststörungen, Depressionen, Schlafstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Substanzkonsumstörungen, Tic-Störungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Hör- oder Sehproblemen und weiteren Ursachen auftreten. Deshalb ist Differenzialdiagnostik wichtig.
ADHS-Therapie mit FokusKompass
ADHS-Behandlung ist häufig multimodal. Sie kann Psychoedukation, psychosoziale oder psychotherapeutische Interventionen, Medikamente und ergänzende Maßnahmen kombinieren. Entscheidend sind Schweregrad, Alltagseinschränkungen, Begleiterkrankungen, persönliche Ziele und Präferenzen.

ADHS-Behandlung kann Wissen, Strategien und alltagsnahe Übungen enthalten. FokusKompass bildet Inhalte kurz, wiederholbar und handlungsnah ab.
Ziele, Hausaufgaben, Routinen, Skills, Stimmung, schwierige Situationen und offene Fragen können zwischen Terminen festgehalten werden.
Wenn Medikation relevant ist, unterstützt die App eine geordnete Dokumentation von Einnahmen, Wirkungseindruck und Nebenwirkungen. Sie gibt keine Dosierungsempfehlung.
Berichte, Fragenlisten, Dokumente, Fremdanamnese-Freigaben und Verlaufsgrafiken können helfen, Termine strukturierter vorzubereiten.
Ein Skill. Ein Moment. Ein nächster Schritt. Skills sind konkrete Alltagstechniken: kleine Schritte, Reizreduktion, Fokus starten, Pausen planen, Zeit sichtbar machen und Routinen aufbauen.
Vor Terminen können schwierige Situationen, hilfreiche Strategien, offene Fragen und wiederkehrende Muster geordnet werden.
Multimodal bedeutet, dass mehrere Bausteine kombiniert werden können: Wissen, Skills, Psychotherapie, Medikamente, Alltagshilfen, Bewegung, Schlafmanagement und Unterstützung im Umfeld. Die Planung sollte individuell erfolgen.
Nein. Die Behandlung richtet sich unter anderem nach Schweregrad, Alltagseinschränkung, Begleiterkrankungen und Präferenzen. Psychoedukation ist ein wichtiger Ausgangspunkt; psychosoziale Interventionen und Pharmakotherapie können je nach Situation einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.
Psychoedukation bedeutet, ADHS zu verstehen und besser einordnen zu können: Symptome, Behandlungsoptionen, Alltagshürden, Stärken und Selbstmanagement. Sie unterstützt informierte Entscheidungen.
Skills sind konkrete Fertigkeiten für den Alltag. Dazu gehören Aufgaben verkleinern, Reize reduzieren, Fokus starten, Pausen planen, Impulse stoppen, Gefühle benennen, Zeit sichtbar machen, Routinen aufbauen, Arzttermine vorbereiten und Krisenpläne nutzen.
Psychotherapeutische und psychosoziale Interventionen können helfen, Verhaltensmuster, Gedanken, Emotionen und Alltagsstrategien gezielt zu bearbeiten. Bei Erwachsenen werden unter anderem kognitiv-verhaltenstherapeutische und psychosoziale Ansätze diskutiert.
Digitale Interventionen können ergänzend eingesetzt werden, wenn Nutzen, Sicherheit und Bedienbarkeit gut geprüft sind. FokusKompass wird deshalb als Struktur-, Wissens-, Dokumentations- und Selbstmanagement-App positioniert, nicht als Ersatz für Diagnostik oder Behandlung.
Psychotherapie mit FokusKompass
Die App kann helfen, psychoedukative Inhalte kurz zu wiederholen, Skills im Alltag zu üben, Symptome zu beobachten, Nebenwirkungen freiwillig zu dokumentieren und wichtige Punkte für Behandlungsgespräche vorzubereiten.

FokusKompass kann zwischen Terminen helfen: Übungen festhalten, Ziele in kleine Schritte zerlegen, Skills wiederholen, schwierige Situationen dokumentieren, Schlaf, Stimmung, Nebenwirkungen und Rebound-Muster beobachten sowie Fragen für den nächsten Termin sammeln.
FokusKompass stellt keine Diagnose, ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, gibt keine Dosierungsempfehlungen, entscheidet nicht über Medikamente und ist keine Notfallversorgung.
Die Inhalte orientieren sich an leitliniennahen Bausteinen wie Psychoedukation, Selbstmanagement und psychosozialen Strategien. Innovative Funktionen wie KI-Micro-Stepping oder Kontext-Coach müssen in Pilot- und Wirksamkeitsstudien geprüft werden, bevor starke Wirksamkeitsaussagen möglich wären.
Die Bausteine von FokusKompass
Jede Funktion ist auf einen konkreten Moment ausgelegt: starten, sortieren, fokussieren, dokumentieren oder ein Gespräch vorbereiten.
Kurze, fachlich prüfbare Inhalte helfen, ADHS besser zu verstehen und direkt in alltagsnahe Skills zu übersetzen.
Dashboard, Tagesfokus, Energie-Check-in, Reizlast und Zeitdruck werden gebündelt, damit nicht alles gleichzeitig sichtbar ist.
Morgen-, Abend-, Lern-, Medikamenten- und Arbeitsroutinen sowie Start-, Wechsel- und Wiederanfangshilfen geben Orientierung.
Fokuszeiten, Pausenempfehlungen, Aufgabenverkleinerung und Gedankenparkplatz helfen, eine Aufgabe bewusst zu starten.
Einnahmen, Wirkungseindruck, Nebenwirkungen und Beobachtungen können festgehalten werden. Die App gibt keine Dosierungsempfehlung.
Tageschecks, Stimmung, Schlaf, Belastung, Symptome und Gedanken können als Gesprächsgrundlage dokumentiert werden.
Beschwerden, Alltagsschwierigkeiten, offene Fragen, Dokumente und Verlauf können für Gespräche mit Fachpersonen vorbereitet werden.
Im Pilot sollen Fachkräfte nur Zugriff auf aktiv freigegebene Bereiche erhalten. Freigaben sollen zweckbezogen und widerrufbar sein.
Wenn die App länger nicht genutzt wurde, beginnt sie ohne Nachholdruck wieder beim nächsten Schritt.
Der Bereich bündelt ruhige Sofortschritte, Vertrauenskontakte und Notfallhinweise, ersetzt aber keine professionelle Hilfe.
Zielgruppe und Zweck
Special Funktionen
ADHS ist nicht nur ein Organisationsproblem. FokusKompass soll nicht noch eine starre Liste sein, sondern den Moment erkennen: blockiert, fokussiert, überreizt oder im Wiedereinstieg. Einige Funktionen sind MVP-Bausteine, andere als Pilot- oder Opt-in-Funktionen vorgesehen.
KI-Innovationen ansehenKI-Innovationen
Der stärkste Pitch ist nicht, ADHS besser zu verwalten. Der stärkste Pitch ist, weniger exekutive Leistung vom Nutzer zu verlangen. FokusKompass soll deshalb langfristig drei Innovationsrichtungen prüfen: eine adaptive Oberfläche, einen aktiven Body-Double-Companion und eine vorsichtige Musterbeobachtung rund um Energie und Rebound.
Wichtig: Diese Funktionen sind Konzept- und Pilotideen. Sie sind keine Diagnose, keine Therapieentscheidung, keine Medikamentenoptimierung und keine Notfallversorgung.

Arbeitstitel: Dopamin-dynamisches Interface
FokusKompass soll ADHS nicht als reines Organisationsproblem behandeln. Die Oberfläche könnte sich an freiwilligen Check-ins orientieren und je nach Zustand weniger oder mehr Struktur zeigen.
Bei Blockade bleibt nur ein sehr kleiner Start sichtbar: eine Sache, zwei Minuten, ein Button. Im Fokusmodus wird daraus ein reizarmes Tunnel-Dashboard ohne unnötige Menüs.
Konzept für Pilotphase. Die App misst kein Dopamin und trifft keine medizinische Zustandsdiagnose.
Co-Working statt einsamer Aufgabenliste
Der gewählte Begleiter könnte während einer Fokusphase sichtbar mitarbeiten: lesen, sortieren, tippen, warten und bei Bedarf einen nächsten Mini-Schritt anbieten.
Wenn Nutzer:innen den Faden verlieren, reagiert der Companion nicht mit Druck, sondern mit Orientierung: Wo waren wir, was ist der kleinste nächste Schritt, was kann kurz geparkt werden?
Geplante KI-Funktion. Sprach- und Mikrofonfunktionen wären nur Opt-in und brauchen Datenschutz- und Sicherheitsprüfung.
Muster erkennen, nicht Therapie steuern
Wenn Nutzer:innen es ausdrücklich erlauben, könnten Einnahmezeiten, Selbstberichte und später optionale Wearable-Signale zusammen betrachtet werden, um wiederkehrende Energie- oder Rebound-Muster sichtbarer zu machen.
Statt nur nachträglich Tagebuch zu sein, könnte FokusKompass frühzeitig eine sanfte Pause, Wasser, Reizreduktion oder Gesprächsvorbereitung vorschlagen.
Forschungs- und Pilotfunktion. Keine Dosierungsempfehlung, keine Medikamentenoptimierung und keine Notfalltriage.
Innovationsprüfung
So funktioniert es
FokusKompass soll nicht noch eine zusätzliche Aufgabenliste sein. Die App führt durch wenige, wiederkehrende Schritte und hält die wichtigsten Informationen zusammen.
Startscreen, Tageslage und nächste Orientierung öffnen.
Top 3, Termine, Routinen und kleine Schritte festlegen.
Timer starten, Ablenkungen parken und Pausen einplanen.
Medikation, Wirkung, Nebenwirkungen und Verlauf festhalten.
Bericht, Fragenliste und Beobachtungen für Gespräche bündeln.
App-Screens
Die folgenden Screens zeigen die App-Bereiche ohne doppelte Motive: Startseite, Struktur, Fokus, Medikation, Bericht und Wiedereinstieg.

Startseite
Die Startseite zeigt Tagesfokus, nächsten Termin, Medikationshinweis, Stimmung und Krisenmodus ohne lange Umwege.

Struktur
Die Strukturansicht begrenzt den Tag auf das Wesentliche: wenige Prioritäten, sichtbare Routinen und kurze Pausen.

Fokusmodus
Der Fokusmodus gibt einer Arbeitsphase einen klaren Rahmen. Gedanken können geparkt werden, statt die Aufgabe zu unterbrechen.

Medikation
Nutzer:innen können Einnahmen, Wirkungseindruck, Wohlbefinden und Nebenwirkungen festhalten. Die App entscheidet nicht über Medikation.

Bericht
Der Bericht bündelt Verlauf, Fragen und Beobachtungen. So kann FokusKompass die Vorbereitung auf Behandlungsgespräche erleichtern.

Neustart
Nach einer Nutzungspause zählt nicht, was verpasst wurde. Die App setzt den Fokus wieder auf den nächsten kleinen Schritt.
Planung im Detail
Unteraufgaben, Fortschritt und kurze Rückmeldungen machen sichtbar, was bereits geschafft ist und was als nächstes ansteht.


Das Team von FokusKompass
Sachlich, verspielt oder analytisch. Du entscheidest, welcher Stil dir im Alltag hilft.
Komp und Kompa stehen für klare Struktur, kurze Hinweise, Bericht, Dokumentation und Safety Engine.
Krisenmodus
Der Krisenmodus bündelt beruhigende Schritte, Vertrauenskontakte und Notfallkontakte. Er ersetzt keine fachliche Einschätzung und keine Notfallversorgung.

Ruhige Schritte wie Atmung, Reizlast senken und ein nächster kleiner Schritt.

Hinweise, um Belastung ernst zu nehmen und Unterstützung oder ein Gespräch vorzubereiten.

Wichtige Kontaktmöglichkeiten werden deutlich angezeigt, wenn sofortige Hilfe gebraucht wird.
Für Ärzt:innen und Therapeut:innen
FokusKompass soll Gespräche vorbereiten: Verlauf, Symptome, Wirkungseindruck, Nebenwirkungen, offene Fragen und relevante Alltagssituationen werden strukturierter verfügbar. Die fachliche Einordnung bleibt bei qualifizierten Behandelnden.

Evidenz & DiGA-Pfad
Die Inhalte orientieren sich an leitliniennahen Bausteinen wie Psychoedukation, Selbstmanagement und psychosozialen Strategien. FokusKompass sollte nicht behaupten, Behandlung zu ersetzen: Datenschutz, Nutzer:innentests und Wirksamkeitsprüfung müssen sauber getrennt und transparent umgesetzt werden.
Psychoedukation, Selbstmanagement, Dokumentation und Gesprächsvorbereitung sind zentrale Bezugspunkte.
Online-Befragung, Interviews, Usability-Tests und spätere Wirksamkeitsprüfung sollten getrennt betrachtet werden.
Gesundheitsdaten brauchen eine geprüfte Produktumgebung, klare Einwilligungen und verständliche Lösch- und Exportmöglichkeiten.
Digitale Funktionen müssen geprüft werden, bevor belastbare Nutzen- oder Wirksamkeitsaussagen gemacht werden.
Pitch & Pilotphase
FokusKompass wird als App-Konzept für Struktur, Wissen, Selbstmanagement und Gesprächsvorbereitung entwickelt. Vor Veröffentlichung produktiver Funktionen braucht es Tests, Datenschutzprüfung und eine klare Trennung von Konzept, Pilotphase und späterer Wirksamkeitsprüfung.
Die Website zeigt das Produktkonzept und geplante Funktionen. Sie behauptet nicht, dass alle Funktionen bereits produktiv verfügbar sind.
Vor einem breiteren Einsatz sollen Verständlichkeit, Bedienbarkeit und Alltagstauglichkeit mit Nutzer:innen geprüft werden.
Die Online-Befragung soll Bedarfe, Erwartungen und Nutzungssituationen erfassen. Sie ist kein Wirksamkeitsnachweis und keine medizinische Beratung.
FokusKompass wird leitliniennah konzipiert. Eine DiGA-Prüfung oder Listung wäre ein späterer, separater Prozess.
Für die öffentliche Kommunikation gilt: FokusKompass unterstützt Verständnis, Struktur und Dokumentation. Diagnose, Behandlung, Medikation und Notfallversorgung bleiben bei qualifizierten Fachpersonen und bestehenden Hilfesystemen.
Wir sind für euch da
FokusKompass wird als Produktkonzept mit Nutzer:innenperspektive weiterentwickelt. Die Website zeigt, welche öffentlichen Angebote dafür vorgesehen sind und wo Unterstützung gesucht wird.
Gesucht werden Unterstützer:innen, Förderer, Entwickler:innen, Designer:innen, Psycholog:innen, Ärzt:innen und Menschen mit ADHS-Erfahrung.
Zusammenarbeit anfragenGeplant sind kompakte öffentliche Materialien zur App, zur wissenschaftlichen Studie und zur Gesprächsvorbereitung.
Material anfragenUsability-Tests und Pilotphasen sollen prüfen, ob die App auch in belasteten Wochen bedienbar bleibt.
Pilotphase vormerkenUpdates sollen transparent erklären, welche Funktionen entstehen und welche Grenzen die App bewusst behält.
Updates anfragenDie Studien-Seite erklärt Forschungsfrage, Studiendesign, Nutzen, Datenschutzgrenzen und später den Teilnahmelink.
Studien-Seite öffnenWissenschaftliche Studie
Die Online-Befragung erhebt Bedarfe, Nutzungserfahrungen, Akzeptanzbedingungen und Erwartungen an digitale Unterstützung bei ADHS im Erwachsenenalter. Der finale Teilnahmelink wird auf der Studien-Seite ergänzt. Die Befragung ist kein ADHS-Test, kein Wirksamkeitsnachweis und keine medizinische Beratung.

Öffentliche Hinweise
FokusKompass ist als Struktur- und Dokumentationshilfe gedacht. Fachliche Entscheidungen bleiben bei qualifizierten Fachpersonen und bei den Nutzer:innen selbst.
Die App ersetzt keine Diagnostik, Psychotherapie oder ärztliche Behandlung.
Die App gibt keine Dosierungs-, Therapie-, Medikations- oder Abrechnungsempfehlungen.
Fachkräfte sehen Daten nur nach aktiver Freigabe; Freigaben müssen kontrollierbar und widerrufbar bleiben.
Persönliche Gesundheitsdaten gehören nur in eine geprüfte Produktumgebung mit klaren Einwilligungen.
Bei akuter Gefahr oder dringendem Hilfebedarf gelten Notruf und professionelle Unterstützungsangebote.
FAQ
Die FAQ verbindet Aufklärung, Produktnutzen und medizinische Grenzen. Sie ist bewusst kurz gehalten, damit wichtige Punkte nicht in Marketingtext verschwinden.
ADHS betrifft Aufmerksamkeit, Impulse, Aktivierung, innere Unruhe und Selbststeuerung. Entscheidend ist die Beeinträchtigung im Alltag.
Ablenkbarkeit, Vergessen, Organisationsprobleme, innere Unruhe, Impulsivität, Aufschieben und Schwierigkeiten mit Zeitgefühl können dazugehören.
Oft weniger als sichtbares Zappeln, sondern eher als innere Unruhe, mentale Überlastung, Startprobleme, emotionale Schwankungen und Alltagschaos.
Vorwiegend unaufmerksam, vorwiegend hyperaktiv-impulsiv und kombiniert. Die genaue Einordnung gehört in die Diagnostik.
Wenn Symptome wiederholt auftreten und Alltag, Beruf, Studium, Schule oder Beziehungen beeinträchtigen.
Entsprechend qualifizierte ärztliche oder psychotherapeutische Fachpersonen.
Über klinisches Gespräch, Symptomprüfung, Entwicklungsgeschichte, Lebensbereiche, Begleiterkrankungen, Differenzialdiagnosen und ergänzende Verfahren.
Nein. Online-Tests können Hinweise geben, aber keine Diagnose stellen.
Sie können ergänzen und strukturieren, ersetzen aber nicht die fachliche Gesamtbeurteilung.
Zum Beispiel Depression, Angst, Schlafstörungen, Substanzkonsum, Autismus-Spektrum, Schilddrüse, Hör- oder Sehprobleme und weitere Ursachen.
Individuell und oft multimodal: mit Psychoedukation, psychosozialen oder psychotherapeutischen Interventionen, Medikamenten und Alltagshilfen.
Mehrere Bausteine werden passend zur Situation kombiniert.
Verständliche Information über ADHS, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten, Stärken, Belastungen und Selbstmanagement.
Konkrete Alltagstechniken, etwa kleine Schritte, Routinen, Fokusfenster, Pausen, Reizreduktion und Gesprächsvorbereitung.
Sie kann helfen, Muster, Emotionen, Verhalten und Strategien gezielt zu bearbeiten.
Das hängt von Schweregrad, Einschränkungen, Begleiterkrankungen und Präferenzen ab und gehört in die ärztliche Entscheidung.
Durch Struktur, Top-3-Prioritäten, kleine Schritte, Fokusmodus, Skills, Verlauf und Erinnerungen.
Er bündelt Beobachtungen, Verlauf und Fragen, damit Gespräche besser vorbereitet sind.
Er zeigt beruhigende Schritte, Vertrauenskontakte und Notfallhinweise. Er ersetzt keine Notfallversorgung.
Keine Diagnose stellen, keine Therapie ersetzen, keine Medikamente dosieren, keine Notfälle behandeln und keine fachliche Entscheidung übernehmen.
Quellen und fachlicher Rahmen
Die Inhalte sind als öffentliche Aufklärung und Produktkommunikation formuliert. Sie ersetzen keine Leitlinie, keine Diagnostik und keine individuelle Beratung. Für Veröffentlichung, Studie und Produktbetrieb sollten die jeweils aktuellen Originalquellen regelmäßig geprüft werden.
Fachliche Bezugsebene für Diagnostik, Psychoedukation, Behandlung und digitale Interventionen.
Quelle öffnenÖffentliche Gesundheitsinformation zu ADHS, Symptomen, Diagnostik und Behandlung.
Quelle öffnenInformationen zu digitalen Gesundheitsanwendungen und dem DiGA-Verzeichnis.
Quelle öffnenRechtlicher Bezug für Anbieterkennzeichnung und allgemeine Informationspflichten.
Quelle öffnenWichtig für vorsichtige, nicht irreführende Aussagen im Gesundheitskontext.
Quelle öffnenGrundinformationen zu Datenschutz, personenbezogenen Daten und Pflichten.
Quelle öffnenEinordnung bestehender ADHS-Apps und des Bedarfs an empirischer Prüfung.
Quelle öffnenGrundlagen für adaptive digitale Unterstützung zum passenden Zeitpunkt.
Quelle öffnenSystematische Übersicht zu adaptiven Oberflächen bei chronischen Erkrankungen.
Quelle öffnenAktuelle Übersicht zu digitalen Technologien für Erwachsene mit ADHS.
Quelle öffnenFokusKompass ADHS
Die Website zeigt öffentliche Funktionen aus dem Konzept: Tagesstruktur, Fokusfenster, freiwillige Dokumentation, Begleiter, Bericht, Krisenorientierung und wissenschaftliche Studie.