Pitch & Pilotphase

Pitch & Pilotphase

Drei Dinge, die oft verwechselt werden – kurz, ehrlich und mit klarem Ergebnis.

Begriffe klären

Pitch, Pilotphase und Studie – was ist was?

Für jede der drei Säulen: wofür sie da ist, wer mitmacht und was am Ende rauskommt.

Pitch

Wozu: finanzielle, fachliche oder operative Unterstützung für die Weiterentwicklung gewinnen.
Wer: Investor:innen, Stiftungen, Fachpersonen, Entwickler:innen, Designer:innen.
Dauer: laufend.
Ergebnis: Partnerschaften, Förderung, aktive Mitarbeit. Pitch-Material gibt es auf Anfrage per E-Mail.

Pilotphase

Wozu: die App im echten Alltag testen, bevor sie öffentlich wird.
Wer: eine kleine Gruppe Erwachsener mit ADHS-Bezug.
Dauer: einige Wochen Test + Auswertung.
Ergebnis: Verbesserungen an Verständlichkeit, Bedienung und Alltagstauglichkeit. Wer mittesten will, kann sich vormerken lassen.

Studie

Wozu: Bedarfe und Erwartungen an digitale ADHS-Unterstützung strukturiert erheben.
Wer: Erwachsene ab 18 mit Diagnose, in Abklärung oder bei starkem Verdacht.
Dauer: 12–15 Minuten, anonym, online.
Ergebnis: fließt in das App-Konzept und in fachliche Kommunikation ein. Kein ADHS-Test, kein Wirksamkeitsnachweis.

Pitch & Pilotphase

Transparent zeigen, was geplant ist und was noch geprüft wird.

FokusKompass wird als App-Konzept für Struktur, Wissen, Selbstmanagement und Gesprächsvorbereitung entwickelt. Vor Veröffentlichung produktiver Funktionen braucht es Tests, Datenschutzprüfung und eine klare Trennung von Konzept, Pilotphase und späterer Wirksamkeitsprüfung.

App in Entwicklung

Die Website zeigt das Produktkonzept und geplante Funktionen. Sie behauptet nicht, dass alle Funktionen bereits produktiv verfügbar sind.

Pilotphase geplant

Vor einem breiteren Einsatz sollen Verständlichkeit, Bedienbarkeit und Alltagstauglichkeit mit Nutzer:innen geprüft werden.

Wissenschaftliche Studie in Vorbereitung

Die Online-Befragung soll Bedarfe, Erwartungen und Nutzungssituationen erfassen. Sie ist kein Wirksamkeitsnachweis und keine medizinische Beratung.

Kein DiGA-Status

FokusKompass wird leitliniennah konzipiert. Eine DiGA-Prüfung oder Listung wäre ein späterer, separater Prozess.

Für die öffentliche Kommunikation gilt: FokusKompass unterstützt Verständnis, Struktur und Dokumentation. Diagnose, Behandlung, Medikation und Notfallversorgung bleiben bei qualifizierten Fachpersonen und bestehenden Hilfesystemen.

Für Ärzt:innen und Therapeut:innen

Mehr Verlauf im Gespräch, ohne Entscheidungen an die App abzugeben.

FokusKompass soll Gespräche vorbereiten: Verlauf, Symptome, Wirkungseindruck, Nebenwirkungen, offene Fragen und relevante Alltagssituationen werden strukturierter verfügbar. Die fachliche Einordnung bleibt bei qualifizierten Behandelnden.

Visual zu Medikationsdokumentation, Wirkung, Nebenwirkungen und Gesprächsvorbereitung
Bericht und Verlauf für kurze Termine bündeln
Fragen und Beobachtungen aus dem Alltag sammeln
Kommunikation zwischen Terminen erleichtern
Keine Diagnose, keine Therapieentscheidung, keine Dosierung
FokusKompass Visual für Evidenz, Bericht und Datenschutz

Evidenz & DiGA-Pfad

Leitliniennah entwickeln, Nutzen prüfen, Grenzen offen benennen.

Die Inhalte orientieren sich an leitliniennahen Bausteinen wie Psychoedukation, Selbstmanagement und psychosozialen Strategien. FokusKompass sollte nicht behaupten, Behandlung zu ersetzen: Datenschutz, Nutzer:innentests und Wirksamkeitsprüfung müssen sauber getrennt und transparent umgesetzt werden.

Leitlinienorientierung

Psychoedukation, Selbstmanagement, Dokumentation und Gesprächsvorbereitung sind zentrale Bezugspunkte.

Studiendesign

Online-Befragung, Interviews, Usability-Tests und spätere Wirksamkeitsprüfung sollten getrennt betrachtet werden.

Datenschutz

Gesundheitsdaten brauchen eine geprüfte Produktumgebung, klare Einwilligungen und verständliche Lösch- und Exportmöglichkeiten.

Wirksamkeitsprüfung

Digitale Funktionen müssen geprüft werden, bevor belastbare Nutzen- oder Wirksamkeitsaussagen gemacht werden.

Quellen und fachlicher Rahmen

Die Website benennt, woran sie sich orientiert.

Die Inhalte sind als öffentliche Aufklärung und Produktkommunikation formuliert. Sie ersetzen keine Leitlinie, keine Diagnostik und keine individuelle Beratung. Für Veröffentlichung, Studie und Produktbetrieb sollten die jeweils aktuellen Originalquellen regelmäßig geprüft werden.