Was ist ADHS?
ADHS betrifft Aufmerksamkeit, Impulse, Aktivierung, innere Unruhe und Selbststeuerung. Entscheidend ist die Beeinträchtigung im Alltag.
Welche Symptome sind typisch?
Ablenkbarkeit, Vergessen, Organisationsprobleme, innere Unruhe, Impulsivität, Aufschieben und Schwierigkeiten mit Zeitgefühl können dazugehören.
Wie zeigt sich ADHS bei Erwachsenen?
Oft weniger als sichtbares Zappeln, sondern eher als innere Unruhe, mentale Überlastung, Startprobleme, emotionale Schwankungen und Alltagschaos.
Welche ADHS-Erscheinungsbilder gibt es?
Vorwiegend unaufmerksam, vorwiegend hyperaktiv-impulsiv und kombiniert. Die genaue Einordnung gehört in die Diagnostik.
Wann sollte ADHS abgeklärt werden?
Wenn Symptome wiederholt auftreten und Alltag, Beruf, Studium, Schule oder Beziehungen beeinträchtigen.
Wer darf ADHS diagnostizieren?
Entsprechend qualifizierte ärztliche oder psychotherapeutische Fachpersonen.
Wie läuft eine ADHS-Diagnostik ab?
Über klinisches Gespräch, Symptomprüfung, Entwicklungsgeschichte, Lebensbereiche, Begleiterkrankungen, Differenzialdiagnosen und ergänzende Verfahren.
Kann ein Online-Test ADHS feststellen?
Nein. Online-Tests können Hinweise geben, aber keine Diagnose stellen.
Welche Rolle spielen Fragebögen?
Sie können ergänzen und strukturieren, ersetzen aber nicht die fachliche Gesamtbeurteilung.
Welche anderen Ursachen müssen ausgeschlossen werden?
Zum Beispiel Depression, Angst, Schlafstörungen, Substanzkonsum, Autismus-Spektrum, Schilddrüse, Hör- oder Sehprobleme und weitere Ursachen.
Wie wird ADHS behandelt?
Individuell und oft multimodal: mit Psychoedukation, psychosozialen oder psychotherapeutischen Interventionen, Medikamenten und Alltagshilfen.
Was bedeutet multimodale Behandlung?
Mehrere Bausteine werden passend zur Situation kombiniert.
Was ist Psychoedukation?
Verständliche Information über ADHS, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten, Stärken, Belastungen und Selbstmanagement.
Was sind Skills?
Konkrete Alltagstechniken, etwa kleine Schritte, Routinen, Fokusfenster, Pausen, Reizreduktion und Gesprächsvorbereitung.
Welche Rolle spielt Psychotherapie?
Sie kann helfen, Muster, Emotionen, Verhalten und Strategien gezielt zu bearbeiten.
Wann können Medikamente sinnvoll sein?
Das hängt von Schweregrad, Einschränkungen, Begleiterkrankungen und Präferenzen ab und gehört in die ärztliche Entscheidung.
Wie unterstützt FokusKompass im Alltag?
Durch Struktur, Top-3-Prioritäten, kleine Schritte, Fokusmodus, Skills, Verlauf und Erinnerungen.
Wie hilft der Arztbericht?
Er bündelt Beobachtungen, Verlauf und Fragen, damit Gespräche besser vorbereitet sind.
Was macht FokusKompass im Krisenmodus?
Er zeigt beruhigende Schritte, Vertrauenskontakte und Notfallhinweise. Er ersetzt keine Notfallversorgung.
Was kann FokusKompass nicht?
Keine Diagnose stellen, keine Therapie ersetzen, keine Medikamente dosieren, keine Notfälle behandeln und keine fachliche Entscheidung übernehmen.